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Das Café de Rijnbar war im "Plan Zuid" des weltberühmten Architekts Hendrik Petrus Berlage (1856-1934) schon um 1920 fest eingeplant.
1922 wurde in der Rijnstraat 1 in Amsterdam die Rijnbar durch Berlage-Architekt Rutgers realisiert. Die Kneipe, die unter Denkmalschutz steht, hat viel seiner Art-Déco-Vergangenheit bewahren können: die originale Theke, die hübschen Bleiverglasungen, den Boden im Schankraum und die Kacheln von Boden und Wänden in der Damentoilette.
In den 30er Jahren fühlten sich in der Rijnbar viele renommierte Künstler und Schriftsteller zuhause, darunter Herman Middendorp (1888-1941), der 1935 seiner Stammkneipe selbst einen Thriller widmete: "Der Mord in der Rijnbar".
Während dem Zweiten Weltkrieg spielte die Rijnbar eine wichtige Rolle in der Widerstandsbewegung.
Das Café war Hauptquartier des Widerstandshelden Tijmen "De Jong" Hoekstra und diente u. a. als Lagerplatz für Waffen und Munition.
Bis heute atmet Café de Rijnbar die Sphäre seiner bewegten und schillernden Vergangenheit, weshalb ein Besuch jederzeit höchst ersprießlich ist.
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